Freitag, 27. November 2009

Das Geheimnis der Weisheit

Eine wie ich finde sehr treffende Geschichte:

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen."

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

(Verfasser unbekannt)

Mittwoch, 11. November 2009

Ziele ins Visier nehmen

Am Anfang steht das Ende
Bevor wir etwas tun, flackert in unserem Bewusstsein eine Vision vom Endergebnis auf. Immer. Bevor wir in die Küche gehen um uns ein Butterbrot zu schmieren, sehen wir uns bewusst für einen kurzen Moment in ein leckeres Butterbrot beißen. Dieser Blitzgedanke veranlasst unser Unterbewusstsein den Weg zu diesem Ziel zu gehen, sprich in die Küche zu gehen, den Kühlschrank zu öffnen, die Butter rauszunehmen, die Scheibe Brot zu nehmen und es mit der Butter zu bestreichen, bis hin zu dem Moment, wo wir in dieses leckere Butterbrot beißen. Der Weg zum Endergebnis geschieht unbewusst, automatisiert, ohne darüber nachzudenken, was wir gerade im Detail tun.
Dieses Prinzip lässt sich 1:1 übertragen auf jedes noch so große Ziel. Weil die Funktion des Unterbewusstseins mitunter darin besteht, das zu tun, was das Bewusstsein vorgibt.
Alles was wir tun müssen, um unsere Ziele zu erreichen ist, dem Unterbewusstsein Richtung zu geben. Wir müssen das Ziel bewusst vor Augen haben, damit das Unterbewusstsein die Schritte bis zu diesem Endergebnis für uns gehen kann. Umso größer ein Ziel, umso intensiver müssen wir uns darauf programmieren um das Unterbewusstsein stets daran zu erinnern, Wege zu finden und einzuschlagen.

Alles was du denkst, wird wahr
Deshalb solltest du immer in Endzuständen denken und immer positiv denken.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Erfinden und Idee entwickeln

Um eine erfolgreiche Idee zu finden gibt es drei Möglichkeiten:

1. Probleme der Menschen sammeln
Ein Weg zu einer guten Idee ist, unerfüllte Bedürfnisse von Menschen aufzuspüren. Doch wie erfährst du, welche Bedürfnisse Menschen haben? Nichts leichter als das: Es gibt Menschen, die beklagen sich über endlos viele Dinge. Gute Ideenentwickler werden in solchen Situationen hellhörig. Sie sehen die Unzufriedenheit der Menschen als Chance, etwas zu entwickeln, um deren Probleme zu lösen oder unerfüllten Bedürfnisse zu befriedigen. Je mehr Menschen dieses Problem haben, desto besser verkauft sich später deine Idee.

2. Schwächen eines Produkts bzw. einer Lösung entdecken
Henry Ford sagte einmal: "Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man ein Vermögen." Die Welt entwickelt sich ständig weiter. Produkte oder Technologien werden ständig verbessert. Achte zukünftig einfach mehr darauf, wenn dich etwas an einem Produkt stört oder dir etwas viel zu kompliziert erscheint. Überlege dir, wie man es verbessern könnte.

3. Trends aufspüren
Unsere Gesellschaft ist geprägt von Trends. Ob bewusst oder unbewusst, Menschen folgen Trends meist unausweichlich. Wer frühzeitig auf den Zug aufspringst, hat die besten Voraussetzungen, dass sein Beitrag dazu erfolgreich ist.
Nun ist es wichtig, deine Sinne für diese Möglichkeiten zu schärfen und bewusst dein Umfeld daraufhin zu beobachten. Du wirst sehen, die Ideen lassen nicht lange auf sich warten.


Idee - Planung - Umsetzung

Problem gefunden?
Doch du fragst dich, wie die Lösung aussehen könnte? Um den Denkprozess anzukurbeln gibt es eine bewährte Methode: Assoziationen. Assoziieren bedeutet verbinden, verknüpfen, vernetzen. Was verbindest du mit dem Problem?
Wenn dein Anflug von Idee beginnt Gestalt anzunehmen, befindest du dich mitten im Prozess der Ideenentfaltung. Jetzt heißt es aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben. Da dein Gehirn eine Idee nicht lange behält, ist das äußerst wichtig.

Um zu assoziieren erstellst du dir am Besten ein Mindmap und lässt deiner Phantasie freien Lauf. Notiere dabei auch Einfälle, die dir spontan in den Sinn kommen und möglicherweise nicht viel mit dem Thema zu tun haben, denn hin und wieder bringen dich gerade diese Einfälle zur besten Lösung.Mach dir auch Gedanken z.B. zu den zuverwendenden Materialien, Design, Nutzen, Kundenansprache etc.Bei der Problemlösung hilft dir auch eine Liste mit Lösungsfragen, anhand derer kannst du dich zur Lösung des Problems Schritt für Schritt vorarbeiten.

Vergiss nicht, alles zu notieren, was dir an Ideen einfällt. Am besten legst du dafür ein Notizbuch an oder einen Terminplaner. Kostenlose Einlagen, die dich bei der Ideenfindung unterstützen kannst du kostenlos bei RioPlano downloaden.


Lass dich inspirieren:
Stelle dazu eine allgemeine Frage zu dem Problem. Statt wie gelangen keine Schnecken mehr in mein Beet, lieber wie hält man unerwünschte Besucher draußen. Und überlege, wie dieses Problem in anderen Bereichen gelöst wird. Recherchiere im Internet. Kombiniere Bekanntes und erschaffe somit Neues.

Ist meine Idee wirklich gut?

Um zu erfahren, ob die Idee gut ist, sollten folgende Merkmale mit Ja beantwortet werden können:

Ist die Idee:
• genial
• innovativ (noch nie da gewesen)
• einfach zu erklären
• Kosten-/Nutzenträchtig
• einfach in der Anwendung
• problemlösend
• spricht eine große Zielgruppe an

Wie begeistere ich andere für meine Idee?

Zuerst einmal ist es wichtig, dass du selbst voll und ganz hinter deiner Idee stehst. Erst wenn du selbst davon überzeugt bist, kannst du auch andere davon überzeugen.Dann sollte das Projekt einen Namen bekommen. So verleihst du dem Gesamtkonzept mehr Persönlichkeit und Ausdruck. Der Name sollte unbedingt originell und vor allem prägnant sein. Überlege dir im nächsten Schritt eine knackige Vorstellung der Idee. Dazu ist es wichtig, die Nutzen deiner Idee herauszuarbeiten. Denn um eine Lösung dem potenziellem Käufer schmackhaft zu machen brauchst du aussagekräftige Nutzen. Was nützt einem diese Idee/Erfindung? Wenn der Idee ein Problem zu Grunde lag ist der Nutzen bereits gegeben. Um weitere Nutzen zu finden hilft es, wenn du dir ein Szenario vorstellst in dem es deine Idee noch nicht gibt. Eine Art Vorher-/Nachher-Szene.

Viele Ideen sind der Schlüssel

Gebe dich nicht mit der erst besten Idee zufrieden. Produziere deshalb Ideen am Fließband und notiere sie alle. Im Durchschnitt ist von 50 Ideen eine Idee erfolgreich. Erst diese gewinnversprechenste solltest du dann wie oben beschrieben umsetzen. Und denke daran: mit jedem Fehlschlag bist du einen Schritt näher am Erfolg!

Geniale Buchtipps:

Die Macht der Zielsetzung


Stell dir vor, du hältst ein Seil in der Hand, das am anderen Ende um einen schweren Stein gebunden ist, den du an dich heran ziehen möchtest - das ist dein Ziel, darum ziehst du an dem Seil. Doch der Stein ist zu groß und zu schwer, um ihn nur durch deine körperliche Anstrengung heranzuziehen. Irgendwann sitzt du dann vielleicht in deinem Auto und fährst zur Arbeit, da kommt dir die Idee: du könntest das Seil an dein Auto binden und damit den Stein vom Fleck ziehen. So stößt du auf immer mehr Möglichkeiten, die dich deinem Ziel, den Stein zu bewegen, näherbringen. Wenn du ein Ziel vor Augen hast, dann ist deine Aufmerksamkeit in allen Belangen auf dieses gerichtet. Der Mensch handelt stets zielorientiert. Andere nennen es auch das Gesetz der Anziehung. Du ziehst dein Ziel immer mehr heran, weil dein inneres Bewusstsein nie aufhört es zu verfolgen. Es sucht unaufhaltsam nach Wegen, ist bereit Opfer zu bringen und zieht alle Möglichkeiten in Erwägung, die dir begegnen.

Warum sind Ziele so wichtig?

Große Ziele kompensieren Alltagsprobleme
Wenn du auf dem Weg zu einem Ziel bist, gilt es Hürden zu überwinden. Diese Hürden können mitunter sehr groß sein. Da du aber motiviert und voller Ehrgeiz bist, nimmst du bzw. dein inneres Bewusstsein Opfer in Kauf und überwindest noch so große Hürden. Dabei werden dir Alltagsprobleme nicht mehr so groß erscheinen.

Ziele motivieren ...
weil es dich nicht nur anspornt, das gesetztes Ziel zu erreichen, sondern du dich auch freust wenn du das Ziel erreicht hast. Weil eine Belohnung winkt oder das Ziel sogar selbst die Belohnung ist. Voraussetzung für eine hingebungsvolle Motivation ist, dass dein Ziel nicht zu groß gesetzt ist, aber auch nicht zu bescheiden. Es sollte dich fordern, denn dann verspürst du einen sog. Flow sobald du dich mit der Zielerreichung beschäftigst.

Ziele bewegen dein Leben und geben ihm Sinn. Deshalb ist es so (lebens)wichtig, Ziele zu haben. Doch wie findest du deine Ziele?

Ziele finden

Ziele finden
Wir haben eine einfache Methode entwickelt, mit der du deine Ziele finden und gleichzeitig zeitlich setzen kannst - die SAT-Methode. Wie von einem Sateliten aus betrachtest du dabei z.B. die nächsten 3 Jahre deines Lebens. Zeichne dir dabei für jedes Jahr eine Sinuswelle auf.Überlege dir nun, was du in den nächsten 3 Jahren noch alles erreichen, lernen, erleben oder vollbringen möchtest. Zeichne für jedes Ziel einen Punkt an die Stelle der Wellen, (Beispiel folgt)Wenn dir 3 Jahre zu kurzfristig sind, kannst du auch mehr Jahre einzeichnen indem du tiefere Wellen zeichnest. Du kannst auch die Wellen statt mit 1-2-3 Jahre mit 5-10-15 Jahre betiteln. Diese Einlage dient dir darüber hinaus als Übersicht zu deinen Zielen, die du jeweils in einem eigenen Zielplan festgelegt hast. Sowohl die Vorlage für die SAT-Methode, als auch einen Zielplan kannst du kostenlos bei RioPlano downloaden ...

Ziele richtig setzen

Nur wer Ziele schriftlich festhält, kann fortlaufend an ihnen feilen. Darüberhinaus haben schriftlich fixierte Ziele eine größere Verbindlichkeit gegenüber dir selbst.Sei bei der Zielformulierung so konkret wie möglich. Was genau möchtest du erreichen?
Formuliere deine Ziele positiv. Überlege dir also nicht, was du nicht erreichen willst, sondern was du erreichen willst.

Etappenziele
Welche Teilziele müssen erreicht werden, die dich letztendlich zum Hauptziel zu bringen? Was muss alles gemacht werden. Solche Etappenziele entstehen oft auch während du dich auf dem Weg zum Ziel befindest. Du erkennst immer mehr, was du alles tun könntest oder musst, um dem Ziel näher zu kommen. Etappenziele helfen dir auch dein Ziel konkreter zu formulieren, weil du dir bereits einen genauen Abfolgeplan dazu überlegst.

Ziele mental festigen
Damit dein inneres Bewusstsein eine Vorstellung davon bekommt, worauf es hinarbeiten soll, brauchst du eine Vision. Erlebe im Tagtraum die Zielvorstellung. Erschaffe dabei eine Szene die du mit allen Sinnen erlebst. Wie fühlst du dich, wenn das Ziel erreicht ist, was passiert um dich herum? Bau all diese Sinneserlebnisse in deine Vision ein.
Dann schreibe sie nieder oder skizziere sie. Das hilft dir, deine Vision immer wieder bildlich ins Gedächtnis zu rufen. Schreibe deine Ziele außerdem in der Gegenwartsform.

Was du noch wissen solltest

Ziele sollten Selbstverantwortlich sein, du sollst dazu stehen können und nicht zuletzt mit der Situation umgehen können, die sich einstellt, wenn das Ziel erreicht ist. Wenn du reich werden willst kann es sein, dass du dafür in Kauf nehmen musst, dass dein Reichtum bei Freunden Neid erzeugt - du musst dir bewusst sein, was auf dich zukommt, im positiven als auch negativem Sinne. Durchleuchte alle Aspekte und prüfe, ob du damit umgehen kannst.

Ziele zu planen ist nur der erste Schritt
Leider reicht es nicht, nur zu wissen, was zu tun ist, man muss es auch tun. Wenn du auf die Idee kommst, den Stein mit dem Auto wegzuziehen, musst du es auch tun. Und daran scheitern viele, sie handeln nicht und verpassen die Chancen. Dein inneres Bewusstsein braucht deinen Körper! Anhand deines Zielplans siehst du den Weg, jetzt musst du ihn nur noch gehen.